PayDay 2008 – Freiheit für Kosulin!

amnesty international fordert vom 25.-28. März dazu auf, einen symbolischen Protest-Cent auf das Konto der weißrussischen Botschaft zu überweisen, um gegen Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland zu protestieren und im Verwendungszeck der Überweisung die Freilassung des politischen Langzeitgefangenen Alexander Kosulin zu fordern.

Zeitraum: 25. bis 28. März (bitte nur innerhalb dieser Tage überweisen.)
Überweisung auf eines oder beide der folgenden Konten (Verwendungszweck nicht vergessen!):

Belarussische Botschaft, Berlin
Kontonr.: 4094881001
BLZ: 12080000
Dresdner Bank

Belarussische Botschaft, Bonn
Kontonr.: 0261896501
BLZ: 37080040
Dresdner Bank

Verwendungszweck: Freiheit für Kosulin!

Um den Erfolg der Aktion abschätzen zu können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung, dass Sie teilgenommen haben:
Tragen Sie sich in das PayDay Mitmachformular ein
oder senden Sie eine E-Mail an payday@belarus-actions.org

Bitte kopieren Sie diesen Aufruf und senden Sie ihn an Freunde, Bekannte und Kollegen. Flyer und Plakate zum Verteilen finden Sie hier.

Hintergrundinformationen:
Alexander Kosulin trat bei den weißrussischen Präsidentschaftswahlen im März 2006 als Vorsitzender der weißrussischen Sozialdemokratischen Partei Hramada als oppositioneller Kandidat an. Bei Protesten gegen die Fälschung der Wahlergebnisse wurde er am 25. März 2006 festgenommen und im Juli 2006 wegen angeblichen “Rowdytums” und der “Organisation von Gruppenaktivitäten, welche die öffentliche Ordnung stören“ zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

amnesty international fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung von Alexander Kosulin und betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen, der allein aufgrund der friedlichen Ausübung seiner Menschenrechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit inhaftiert wurde.
Offizielle Verlautbarung des Auswärtigen Amtes zur Verurteilung des weißrussischen Oppositionspolitikers Kosulin (14.07.2006)

Unterstützung des tibetischen Volkes

Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Die chinesische Regierung steht vor einer historischen Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, welcher die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann.

Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen – China sorgt sich um seine internationale Reputation. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit der Regierung zu gewinnen. Der tibetische Friedensnobelpreisträger und geistige Führer, der Dalai Lama, hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen. Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung.

Unterschreiben Sie jetzt die Online-Petition an den Chinesischen Präsidenten Hu Jintao:

“Als Bürger dieser Welt ersuchen wir Sie, bei der Reaktion auf die Proteste in Tibet, zur Zurückhaltung und zum Respekt der Menschenrechte. Berücksichtigen Sie bitte die Anliegen der Tibeter, indem Sie einen bedeutungsvollen Dialog mit dem Dalai Lama eröffnen. Nur durch Dialog und Reformen kann eine längerfristige Stabilität erreicht werden. Chinas aussichtsvolle Zukunft liegt in harmonischer Entwicklung seiner Beziehung zur Welt durch Dialog und Respekt.

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Quelle und weitere Infos bei http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/

Hintergrundartikel der taz (20.3.08): Razzien und Zensur oder zum aktuellen Tibet-Dossier der taz

Aktion von amnesty international zu Olympia/Peking 2008 : Gold für Menschenrechte  mit urgend action für Tibet

Martin Luther Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg

Vortrag von Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse, Hannover

Mi. 2. April 2008, 19.00 Uhr
Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1 der Universität Freiburg

Vor 40 Jahren, am 4.4.1968, wurde der afro-amerikanische Pastor, Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King in Memphis erschossen. Bis zu seinem Tode hat er an seiner Überzeugung festgehalten: „Gewaltfreiheit ist die Antwort auf die entscheidende politische und moralische Frage unserer Zeit – die Notwendigkeit, dass der Mensch Unterdrückung und Gewalt überwindet, ohne zu Unterdrückung und Gewalt Zuflucht zu nehmen.“ Die Anwendung gewaltfreier Methoden im Kampf gegen die Rassentrennung in den USA verstand er als Befreiung von dem Zwang, die herrschenden Werte der Gesellschaft, in der er lebte, zu imitieren. Es ging ihm um die Durchbrechung des Gewaltzirkels.

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Aus der Presseerklärung der Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm e. V. zum Tschernobyl-Jahrestag:

Kundgebung zur Krebsstudie am 26. April vor dem THTR in Hamm!

Vor über drei Monaten ist die vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Leukämiestudie veröffentlicht worden. Die Umgebung aller in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke wurde untersucht. – Nur nicht die Region des Reaktors mit den meisten Pannen und Störfällen innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes: Hamm und das Lippetal als Standort des Thorium-Hochtemperaturreaktors (THTR) sind bewusst ausgespart worden. Dies ist ein Skandal!

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Das Tor zum Glück

Das offene Tor

Es gibt viele Wege zum Glück, doch nur ein einziges Tor, durch das wir schreiten können, um auf die verschiedenen Wege zu gelangen: Es ist das Tor zu unserem eigenen Inneren. Es gibt den Blick frei auf unser Hoffen, unsere Wünsche, unsere Freude und unsere Lust, aber auch auf unsere Angst zu versagen, auf Wut, Trauer und Zweifel. Dis alles ist ein Teil von uns. Wir lassen uns oft durch unsere Sinne verführen. Das, was wir on und über andere hören, was wir sehen und zu sehen bekommen, was wir riechen, schmecken, fühlen hat einen Einfluss darauf, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und beurteilen.
Unsere Seele aber, dieser unfassbare, nicht materielle Teil in uns, gibt sich damit nicht zufrieden. Sie will mehr. Sie will den Dingen auf den Grund gehen. Sie glaubt den Werbebotschaften der schönen, perfekten Welt nicht. Sie widersteht dem Drang, alles mit einem strahlenden Lächeln meistern zu müssen: Familie, Karriere, die jährliche Steigerung der Gewinnerwartung, soziale Verpflichtungen, Optimierungsprozesse. Sie verspürt in sich Sehnsucht. Sie will wissen, was hinter dem schönen Schein liegt. Für sie ist Glück an keinerlei Zweck gebunden, sondern es ist eine allmähliche Vervollkommnung dessen, was in uns ist.

Aus: Wo das Glück zu Hause ist. Text Elke Bader, Bilder Thomas Kinkade