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24.11.2009 von milan.

Campact-Eil-Aktion:
Jetzt den politischen Feldzug von Roland Koch (CDU) gegen die Pressefreiheit beim ZDF stoppen!
Am Freitag entscheidet der ZDF-Verwaltungsrat über die Zukunft des Chefredakteurs Nikolaus Brender. Dabei geht es auch um die Zukunft unabhängiger Berichterstattung. Hessens Ministerpräsident Roland Koch will den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender absägen - weil er unabhängig und überparteilich ist.
Wenn sich Koch im Verwaltungsrat durchsetzt, wäre das ein massiver Eingriff in die Pressefreiheit. Wie sollte ein zukünftiger Chefredakteur von Kochs Gnaden noch kritisch berichten, wenn er dabei um seinen Job fürchten muss?
Unabhängige Berichterstattung statt Regierungs-Fernsehen
Das sehen auch 35 renommierte Staats- und Verfassungsrechtler/innen so. Sie haben deshalb mit einem Offenen Brief an die 14 Mitglieder des ZDF-Verwaltungsrats appelliert, sich “nicht an der beabsichtigten staatlichen Einflussnahme auf die Wahl des Chefredakteurs” zu beteiligen. “Es handelt sich um den offenkundigen Versuch, einen unabhängigen Journalisten zu verdrängen und den Einfluss der Parteipolitik zu stärken. Damit wird die Angelegenheit zum Verfassungsrechtsfall und deshalb mischen wir uns ein”, schreiben die Verfassungsrechtler/innen in ihrem Offenen Brief. Es gehe nicht um schlechte Quoten, sondern darum, wer die Macht hat beim ZDF. Sogar die konservative FAZ spricht von einem “wissentlichen Verfassungsbruch“, der am Freitag im ZDF-Verwaltungsrat geplant sei.
Fordern Sie von den Verwaltungsrats-Mitgliedern, im Sinne der Rundfunkfreiheit zu entscheiden!
–> zur 5-Minuten-Info
–> direkt zum Online-Appell
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22.7.2009 von milan.

(gesehen in einem Souvenierladen in Süditalien)
… ähnlich unüberlegt (v. Michael Steiner)
A
autobahn
ist
die fortsetzung
des gehwegs
mit anderen
verkehrsmitteln
industriepark
ist
die fortsetzung
des gartens
mit anderen
geldmitteln
aldi
ist
die fortsetzung
des feinkostladens
mit anderen
druckmitteln
B
krieg
ist
die fortsetzung
des schützenfestes
mit anderen
zielen
krieg
ist
die fortsetzung
des friedens
mit anderen
waffen
fortsetzung
folgt
gefunden in Soziale Verteidigung, Zeitschrift des Bundes für Soziale Verteidigung, BSV
Download des Rundbriefs (pdf-Datei, 4MB)
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31.12.2008 von milan.
… kommen wir auch endlich zum Ende des Internets!
Oder ist es erst wirklich hier?
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22.11.2008 von milan.


Pressemitteilung-Aachen/Duisburg, 21.November 2008
AGG-Ratgeber.de nun auch in Russisch und Englisch online
Das Gleichbehandlungsbüro -GBB- Aachen und das Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. haben einen mehrsprachigen Online-Ratgeber zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) entwickelt. Dieser ist ab sofort in den Sprachen Englisch, Russisch und Türkisch erreichbar unter www.AGG-Ratgeber.de.
Die Internetseite klärt leicht verständlich über Handlungsmöglichkeiten gegen rassistische Diskriminierung auf. Sie informiert über rechtliche Vorgehensweisen gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Ebenso werden Hinweise für den Fall gegeben, dass der Gerichtsweg nicht sinnvoll erscheint.
Der AGG-Ratgeber ist zunächst in Deutsch und Türkisch abrufbar. Weitere Sprachen sollen im Laufe des Jahres folgen.
Isabell Teller- GBB Aachen (0241 49000) & Hartmut Reiners, ARIC-NRW e.V. (0203 28 48 73)
***
Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V.
Friedenstr. 11, 47053 Duisburg
Tel: 0203 28 48 73
Fax: 0721 151 27 3232
http://www.aric-nrw.de e-mail:info@aric-nrw.de
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10.10.2008 von milan.

Jonas Salk (Entwickler des Polioimpfstoffs gegen Kinderlähmung)
Geschrieben in Zitate | Drucken | Keine Kommentare »
25.9.2008 von milan.

Bildquelle: indymedia.org
Gute Aktionen in Kölle gegen den “Anti-Islamisierungskongress”: Taxifahrer fahren niemanden zu den abgesprochenen Kontaktpunkten der Nazis, Hotels kündigen den Gäste des “Anti-Islamisierungskongresses”, die sich unter falschen Namen bei ihnen eingemietet hatten und Kneipenwirte lassen 200.000 Bierdeckel mit der Aufschrift “Kein Kölsch für Nazis” drucken.
Mehr Infos:
taz
indymedia.org
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6.9.2008 von milan.

Sie sagt es gleich als Erstes: Dass dieser Preis nicht ihr, Marianna Tzeferakou, gebühre, sondern den vielen Aktivistinnen und Aktivisten, für die sie ihn entgegennimmt.
In Frankfurt am Main erhält die 32-Jährige am 6. September den Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Asyl. Die Athenerin ist das Gesicht der griechischen Anwaltsvereinigung für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten. Gemeinsam mit lokalen Gruppen kämpfen die Juristen an der griechisch-türkischen Grenze gegen eine EU, die Menschen- und Völkerrecht vergisst und Flüchtlinge in ihren Schlauchbooten auf hoher See zurückweist.
Tzeferakou und ihre Mitstreiter helfen dort, wo andere Urlaub machen. Auf den ostägäischen Inseln Samos, Chios und Lesbos besuchen sie Flüchtlinge, deren Reise von der nahen türkischen Küste in den Internierungslagern endete.
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6.8.2008 von milan.

Hiroshima
Der den Tod auf Hiroshima warf
Ging ins Kloster, läutet die Glocken.
Der den Tod auf Hiroshima warf
Sprang vom Stuhl in die Schlinge, erwürgte sich.
Der den Tod auf Hiroshima warf
Fiel in Wahnsinn, wehrt Gespenster ab
Hunderttausend, die ihn angehen nächtlich
Auferstandene aus Staub für ihn.
Nichts von alledem ist wahr.
Erst vor kurzem sah ich ihn
Im Garten seines Hauses vor der Stadt.
Die Hecken waren noch jung und die Rosenbüsche zierlich.
Das wächst nicht so schnell, dass sich einer verbergen könnte
Im Wald des Vergessens. Gut zu sehen war
Das nackte Vorstadthaus, die junge Frau
Die neben ihm stand im Blumenkleid
Das kleine Mädchen an ihrer Hand
Der Knabe, der auf seinem Rücken saß
Und über seinem Kopf die Peitsche schwang.
Sehr gut erkennbar war er selbst
Vierbeinig auf dem Grasplatz, das Gesicht
Verzerrt von Lachen, weil der Photograph
Hinter der Hecke stand, das Auge der Welt
(Marie Luise Kaschnitz)
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5.8.2008 von milan.
Empowerment gegen Rechts - Fortbildung für TrainerInnen
Wann? 11.-14.9.2008 (Beginn 11.9. 18.00 Uhr, Ende 14.9. 14.00 Uhr)
Wo? KURVE Wustrow (Wendland)
Veranstalter: Trainingskollektiv Windrose und KURVE Wustrow
Kosten: 80 € (incl. Verpflegung und Übernachtung)
ReferentInnen: Ulrike Grund (Mobiles Beratungsteam Salzwedel), Robin Kendon (Mobiles Beratungsteam Frankfurt /Oder), Gudrun Knittel (Trainerin für konstruktive Konfliktbearbeitung, Köln)
Kinderbetreung: machen wir bei Bedarf gerne möglich.
Anmeldung: anfrage@tk-windrose.de
Worum geht es?
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Geschrieben in Veranstaltungen | Drucken | Keine Kommentare »
8.7.2008 von milan.

Tetsugen, ein Zen-Gläubiger in Japan, entschloss sich, Sutras zu veröffentlichen, die zu jener Zeit nur in chinesischer Sprache erhältlich waren. Die Bücher sollten mit Holzblöcken in einer Auflage von siebentausend Abzügen gedruckt werden, und dies war ein gewaltiges Unterfangen.
Tetsugen begann herumzureisen und Spenden für diesen Zweck zu sammeln. Einige Sympathisanten gaben ihm hundert Goldstücke, doch zumeist erhielt er nur kleine Münzen. Er erwies jedem Spender dieselbe Dankbarkeit. Nach zehn Jahren hatte Tetsugen genügend Geld, um mit seiner Arbeit zu beginnen. Zu dieser Zeit trat plötzlich der Uji-Fluss über die Ufer, und eine Hungersnot brach aus. Tetsugen nahm den Betrag, den er für die Bücher gesammelt hatte, und gab ihn her, um andere vor dem Hungertod zu bewahren. Dann begann er wieder mit seiner Tätigkeit des Sammelns.
Einige Jahre danach überfiel eine Epidemie das Land. Tetsugen gab wieder her, was er gesammelt hatte, um seinem Volk zu helfen.
Ein drittes Mal begann er mit seiner Arbeit, und nach zwanzig Jahren wurde sein Wunsch erfüllt. Die Druckstöcke, mit denen die erste Ausgabe der Sutras hergestellt wurde, kann man noch heute im Obaku-Kloster in Kioto sehen.
Die Japaner erzählen ihren Kindern, dass Tetsugen drei Ausgaben der Sutras hergestellt habe und dass die ersten zwei unsichtbaren noch besser seien als die letzte.
Geschrieben in Neues im rohanda-Archiv, Geschichten | Drucken | Keine Kommentare »
7.7.2008 von milan.
Was ist eigentlich ein Barista?
Ein Barista ist ein „Kaffeekünstler“ an der Espressomaschine, der alles über Kaffee weiß, den Kaffee zubereitet, verziert und dem Kunden kunstvoll serviert.
Gestoßen bin ich auf den Begriff in den Aufrufen der FAU zu einem globalen Aktionstag gegen Starbucks.
Bildquelle: Wikimedia Commons
Ist doch schön, oder nicht?!
Geschrieben in Gewusst? | Drucken | 1 Kommentar »
1.7.2008 von milan.
(c) Steffi Pelz/pixelio.de
Man fragte Rabbi Bunam: “Was ist mit Götzenopfer gemeint? Es ist doch ganz undenkbar, daß ein Mensch einem Götzen Opfer darbringt!”
Er sagte: “So will ich euch ein Beispiel geben. Wenn ein frommer und gerechter Mensch mit andern bei Tisch sitzt und würde gern noch etwas mehr essen, aber seines Ansehns bei den Leuten wegen verzichtet er darauf, das ist Götzenopfer.”
Geschrieben in Geschichten | Drucken | 1 Kommentar »
25.6.2008 von milan.

Am 11. Juni haben in Belfast die sogenannten Raytheon 9 einen wichtigen Sieg für die irische Friedensbewegung errungen. An diesem Tag wurden die neun Männer - Colm Bryce, Gary Donnelly, Kieran Gallagher, Michael Gallagher, Sean Heaton, James Kelly, Eamon McCann, Patrick McDaid und Eamonn O’Donnell -, die am 9. August 2006 in der Stadt Derry die Räumlichkeiten des US-Rüstungsunternehmens Raytheon gestürmt, sich darin acht Stunden lang verbarrikadiert und in dieser Zeit die Computer der Firma demoliert und aus den Fenstern geworfen hatten, von einem Schöffengericht vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs und der kriminellen Sachbeschädigung freigesprochen. Und das, obwohl sich die Beschuldigten zu den ihnen zu Last gelegten Taten bekannten. Der Freispruch für die Raytheon 9 erfolgte deshalb, weil sie nach Meinung der Jury haben glaubhaft geltend machen können, daß ihr Handeln dazu gedacht war, noch größeres Unheil, nämlich Kriegsverbrechen in Form des Tötens von Zivilisten zu vermeiden.
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19.6.2008 von milan.

Seit 2001 wird der 20. Juni als Weltflüchtlingstag begangen.
PRO ASYL ruft dieses Jahr zu einer Kampagne gegen die menschenrechtswidrigen FRONTEX-Einsätze an den europäischen Außengrenzen auf.
Aufruf: Stoppt das Sterben!
Wir fordern:
Stoppt das Sterben! Menschenrechtswidrige FRONTEX-Einsätze sind einzustellen!
Menschenleben müssen gerettet werden. Wenn jemand vor unseren Augen zu ertrinken droht, müssen wir helfen.
Flüchtlinge müssen geschützt werden. Der Zugang zu einem fairen Asylverfahren in Europa ist zu gewährleisten. Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention müssen eingehalten werden.
Weitere Infos und Unterzeichnung der Petition über die Kampagnenseite www.stoppt-das-sterben.eu

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17.6.2008 von milan.

Einige Anmerkungen zur aktuellen Debatte um die EU-Verfassung, die nicht ganz von der Hand zu weisen sind:
Gefunden auf dem blog von Kristian Köhntopp
Geschrieben in Fundbüro, Gedanken | Drucken | 1 Kommentar »