Aus der Presseerklärung der Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm e. V. zum Tschernobyl-Jahrestag:

Kundgebung zur Krebsstudie am 26. April vor dem THTR in Hamm!

Vor über drei Monaten ist die vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Leukämiestudie veröffentlicht worden. Die Umgebung aller in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke wurde untersucht. – Nur nicht die Region des Reaktors mit den meisten Pannen und Störfällen innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes: Hamm und das Lippetal als Standort des Thorium-Hochtemperaturreaktors (THTR) sind bewusst ausgespart worden. Dies ist ein Skandal!

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Beim Weihnachtsmahl bitte den Tierschutz nicht vergessen

Beim Festmahl an Weihnachten sollten Verbraucher auch den Tierschutz im Blick behalten. Aus diesem Grund weist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume darauf hin, dass Geflügelstopfleberprodukte das Ergebnis eines tierschutzwidrigen Herstellungsprozesses sind. In Deutschland ist das Stopfen von Tieren daher seit vielen Jahren verboten.

Gerade zur Weihnachtszeit werden Gänse- oder Entenstopfleber und Stopfleberprodukte gerne zum Fest serviert. Sie sind überwiegend aus Frankreich und Ungarn importiert und werden zum Beispiel unter der Bezeichnung „Foie Gras“ (fette Leber) angeboten. Was man dabei wissen sollte: Gänsestopfleber ist ein hochgradig krankhaft verändertes Organ. Es entsteht durch eine Zwangsmast, bei der den Tieren täglich mehrmals ein langes Rohr gewaltsam bis in den Magen geschoben und dann Futterbrei maschinell direkt in den Magen gepumpt wird. Hierbei werden die Gänse oder Enten in kurzer Zeit mit großen Futtermengen vollgestopft, die sie natürlicherweise nicht zu sich nehmen würden.

Diese dem Tierschutz widersprechende Form der Zwangsmast führt zu einer krankhaften Leberverfettung, bei der das Organ in nur wenigen Wochen auf ein Gewicht von 1.000 Gramm und mehr anschwillt. Das entspricht dem zehnfachen Gewicht einer gesunden Leber. Die Tiere leiden dadurch erheblich, weil die unnatürlich größer werdende Leber auf die anderen Organe drückt; Atemnot, Herz- und Nierenversagen sind oft die Folge. Verletzungen der Speiseröhre und Knochenbrüche durch das gewaltsame Stopfen kommen hinzu.

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume rät, bei der Zusammenstellung des Weihnachtsessens das Leid und die Qualen der Tiere aus der Stopfleberindustrie zu berücksichtigen. Zudem handelt es sich bei dem Verzehr krankhaft veränderter Organe nicht um die gesündesten Lebensmittel. Am besten stammen die gebratene Gans oder Ente zu Weihnachten aus der Region, möglichst aus einer Freilandhaltung hiesiger Erzeuger. So kann man sicher sein, dass der Weihnachtsbraten tiergerecht gehalten und gemästet wurde.

Quelle

Online-Petition „Notstand in Pakistan“

“Wir, die Unterzeichnenden, fordern alle Staaten auf, General Musharrafs hartes Durchgreifen aufs Schärfste zu verurteilen und jegliche Militärhilfe an Pakistan sofort einzustellen, bis die Konstitution wiederhergestellt und freie, faire Wahlen abgehalten werden.“

 

Pakistan ist auf dem Weg in eine Katastrophe: Der unpopuläre Machthaber Pervez Musharraf verhängt den Ausnahmezustand, entmachtet den Obersten Gerichtshof, schloss private Fernsehsender, verletzt zahlreiche Grundrechte und ließ prominente demokratische Oppositionsführer verhaften. Der General begründet diesen Schritt damit, dass „die ständige Einmischung“ des Verfassungsgerichtes die Regierung in ihrem Anti-Terror-Kampf schwäche – doch seine wirkliche Angst gilt wohl eher dem Verlust seiner absoluten Machtstellung.

Neuwahlen sind für Januar 2008 geplant und dürfen in keinem Fall verschoben werden. Ausnahmerecht und Verhaftungen der Oppositionsführer sprechen nicht gerade für freie und faire Wahlen. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf ihren Einfluss zu nutzen, besonders den amerikanischen Kongress, der Musharraf in den letzten sechs Jahren Milliarden an Militärhilfe zugesprochen hat, um zügige Wahlen zu fordern und die konstitutionellen Grundrechte wiederherzustellen. Klicken Sie hier um Ihren Namen hinzuzufügen und verbreiten Sie die Nachricht:

http://www.avaaz.org/de/emergency_pakistan

Quelle: Info-Mail von www.avaaz.org

 

Hotel will keine NPD-Politiker beherbergen

Zivilcourage
Für die alltägliche Zivilcourage gibt es zum Glück immer wieder schöne Beispiele. So z.B.  die Geschäftsführung des Holiday Inn in Dresden, die den folgenden Brief an Mitglieder der NPD-Landtagsfraktion schrieb:

Dresden, 18. Oktober 2007

Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden

Sehr geehrter Herr Apfel,
sehr geehrter Herr Delle,

wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermassen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.

Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.

Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter.

In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir

mit freundlichen Grüssen
MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG

Johannes H. Lohmeyer
Geschäftsführer

Die NPDler haben es übrigens vorgezogen, nicht in diesem Hotel abzusteigen.

Schluss mit der Todesstrafe!

Die Todesstrafe verletzt das fundamentalste aller Menschenrechte: Das Recht auf Leben (Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

amnesty international nimmt den Internationalen Tag gegen die Todesstrafe auch in diesem Jahr zum Anlass, um laut gegen diese Strafe zu protestieren.

Ende des Jahres stimmt die Generalversammlung der UN über einen weltweiten Hinrichtungsstopp ab. Eine positive Entscheidung wäre ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.

Setzen auch Sie ein deutliches Zeichen für einen weltweiten Hinrichtungsstopp – unterschreiben Sie die ai-Petition an die Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Petition für einen weltweiten Hinrichtungsstopp!

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Quelle: Infomail und website von amnesty international 

Online-Petition für Burma

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Nach jahrzehntelanger brutaler Militärdiktatur erheben sich die Bürger von Burma – und sie brauchen unsere Unterstützung. Hunderttausende sind heute auf den Strasse von Rangun und viele mehr auf dem Land. Die letzten Proteste der Demokratiebewegung, im Jahre 1988, wurden vom Militär brutal im Keim erstickt.
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Doch dieses Mal kann es anders herauskommen, wenn die Weltöffentlichkeit hinter der Bewegung steht. Gestern begann in New York die UNO-Vollversammlung. Wir fordern die Weltorganisation auf, von der Burmesischen Militärjunta friedliche Verhandlungen zu fordern, um ein weiteres Blutbad zu verhindern. Wir werden die Medien alarmieren und die Petition an die Mitglieder des Sicherheitsrates übergeben, und zwar insbesondere an den Chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao, welcher bis jetzt als Protektor der Militärjunta galt. Unterstützen Sie die burmesische Bevölkerung und geben Sie Ihre Stimme:

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Quelle: Info-Mail von AVAAZ.org

Info vom 29.9.:
“In nur wenigen Tagen wurde unsere Petition schon von über 200,000 Menschen aus über 192 Ländern unterschrieben.”

Peking 2008 – Bring Tibet ins Spiel!


Im Rahmen der internationalen Olympia-Kampagne „Bring Tibet to the 2008
Games“ hat das neu gegründete Nationale Olympische Komitee Tibet die
Bewerbung eines tibetischen Teams beim Internationalen Olympischen Komitee
(IOC) eingereicht. Weltweit solidarisieren sich mehr als 150 politische
Organisationen mit „Team Tibet“.

Den Olympischen Werten zufolge dient der Sport einer harmonischen
Entwicklung der Menschheit mit dem Ziel, eine friedliche Gesellschaft zu
fördern und die Menschenwürde zu schützen. Auf globaler Ebene bedeutet dies
auch, dass allen Menschen der Zugang zum Sport ermöglicht werden soll. Da
Tibet völkerrechtlich nicht als unabhängiger Staat anerkannt wird, bleibt
den Tibetern die Teilnahme an den Olympischen Spielen mit einem eigenen
Nationalteam weiterhin verwehrt.

Was können Sie tun?

Setzen Sie ein Zeichen. Alle Sportverbände und –vereine, alle Profisportler
und Amateure sind nun bis zum Beginn der Spiele im August 2008 aufgerufen,
sich durch ihre Unterschrift symbolisch dem Team Tibet anzuschließen.

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Quelle: Info-Mail der tibet-initiative.de

e-Card-Aktion gegen Online-Untersuchung

Respektiert unsere Grundrechte – Verhindert die Online-Durchsuchung!

 

In den kommenden Tagen ringen Innenminister Schäuble, Justizministerin Zypries und die Chefs der Koalitionsfraktionen darum, ob die Online-Durchsuchung eingeführt wird. Elementare Grundrechte sind bedroht: Computer enthalten oft intimste Daten über den gesamten Lebensweg von Bürgerinnen und Bürgern. Online-Durchsuchungen verletzen deshalb die Privatsphäre. Da die Durchsuchung – anders als Hausdurchsuchungen – geheim stattfindet, können sich Betroffene nicht wehren. Die Rechtsweggarantie des Grundgesetzes wird aufgehoben.

Erinnern Sie die Politiker/innen mit einer E-Card an das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgericht von 1983 und die Grenzen, die es ihnen gesetzt hat: „Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wäre eine Gesellschaftsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß.“

(aus einer Info-Mail von campact)

–> zur online e-Card-Aktion

 

E-Mail-Aktion

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Sagen Sie, dass Sie nicht einverstanden sind! Aus ganz Europa erhält der EU-Ratspräsident José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa die Botschaft: Nicht Marktöffnung für europäische Exporte, sondern Entwicklung in den AKP-Staaten – das müssen EPAs leisten!

Die Zeit wird knapp, die Europäische Union (EU) davon abzuhalten, ungerechte Freihandelsabkommen mit einigen der ärmsten Länder der Welt durchzusetzen, mit voraussichtlich verheerenden Folgen für diese. Seit dem 1. Juli bis zum Jahresende 2007 trägt Portugal im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft die entscheidende Verantwortung.

DIREKT-LINK zur Online-Aktion (dauert nur 2 Minuten)

Hintergrundinformationen:

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Aktion „Spritschlucker stoppen“

Seit 10 Jahren versprechen die Autokonzerne, den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen zu senken.  Jetzt will die EU die Autobauer zum Klimaschutz zwingen: Bis 2012 sollen sie den durchschnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen auf 130 Gramm pro Kilometer senken. Doch die Autolobby will die Frist auf 2015 hinauszögern. Am kommenden Mittwoch entscheidet darüber der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments.

CO2-Grenzwerte: Stoppen Sie das Zeitspiel der Autokonzerne!

Fordern Sie die deutschen EU-Parlamentarier im Umweltausschuss auf, dem Zeitspiel der Konzerne eine Absage zu erteilen:

–> hier unterzeichnen: Online-Aktion bei campact!
–> Infos: www.spritschluckerstoppen.de

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