AGG-Ratgeber nun auch in Russisch und Englisch

Pressemitteilung-Aachen/Duisburg, 21.November 2008

AGG-Ratgeber.de nun auch in Russisch und Englisch online

Das Gleichbehandlungsbüro -GBB- Aachen und das Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. haben einen mehrsprachigen Online-Ratgeber zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) entwickelt. Dieser ist ab sofort in den Sprachen Englisch, Russisch und Türkisch erreichbar unter www.AGG-Ratgeber.de.

Die Internetseite klärt leicht verständlich über Handlungsmöglichkeiten gegen rassistische Diskriminierung auf. Sie informiert über rechtliche Vorgehensweisen gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Ebenso werden Hinweise für den Fall gegeben, dass der Gerichtsweg nicht sinnvoll erscheint.
Der AGG-Ratgeber ist zunächst in Deutsch und Türkisch abrufbar. Weitere Sprachen sollen im Laufe des Jahres folgen.

Isabell Teller- GBB Aachen (0241 49000) & Hartmut Reiners, ARIC-NRW e.V. (0203 28 48 73)

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Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V.
Friedenstr. 11, 47053 Duisburg
Tel: 0203 28 48 73
Fax: 0721 151 27 3232
http://www.aric-nrw.de e-mail:info@aric-nrw.de

Kein Kölsch für Nazis


Bildquelle: indymedia.org

Gute Aktionen in Kölle gegen den „Anti-Islamisierungskongress“: Taxifahrer fahren niemanden zu den abgesprochenen Kontaktpunkten der Nazis, Hotels kündigen den Gäste des „Anti-Islamisierungskongresses“, die sich unter falschen Namen bei ihnen eingemietet hatten und Kneipenwirte lassen 200.000 Bierdeckel mit der Aufschrift „Kein Kölsch für Nazis“ drucken.

Mehr Infos:
taz
indymedia.org

Frankfurt am Main: Aung So Mang*, eine junge Lehrerin, vor politischer Verfolgung aus Birma geflohen, landet auf dem Frankfurter Flughafen und beantragt Asyl. Kurz darauf hält sie die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in den Händen.
Der Wortlaut:

Birma zähle
„… zu den repressivsten Staaten weltweit. (…) Dies ist der Bevölkerung hinreichend bekannt. Vor diesem Hintergrund ist kaum anzunehmen, dass es die Antragstellerin gewagt haben sollte, sich auf einer offensichtlich nicht erlaubten Versammlung öffentlich derart in regimefeindlicher Weise zu äußern.“

Mit dieser Unterstellung wird das Asylgesuch der jungen Frau abgelehnt. Nun droht ihr die Abschiebung.

Für deutsche Beamte ist es anscheinend immer noch unvorstellbar, dass sich Menschen mutig für eine bessere, freie Gesellschaft einsetzen. Stattdessen projizieren sie ihre eigene Kleinmütigkeit auf diese Menschen, unterstellen Lüge und Betrug und liefern sie ihren Verfolgern aus. Tragisch für Verfolgten, die hier um Hilfe ersuchen. Aber auch „armes Deutschland“!

*Name zum Schutz der Betroffenen geändert
(Quelle: Info von ProAsyl)

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Tag des Flüchtlings

Am 28. September ist in diesem Jahr „Tag des Flüchtlings“. Nach Angaben der UNHCR sind weltweit ca. 30 bis 40 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen. (Quelle)
Der Verein ProAsyl hat anläßlich dieses Tages eine Infobroschüre herausgegeben, die über die politische Situation, über Fluchhintergründe, beispielhafte Einzelschicksale und auch die – oft manipulative – Behördenpraxis bzgl. Anerkennung und Abschiebung von Flüchtlingen informiert.
Kostenloser PDF-Download hier.

Eis-Aktion ‚ZEIT ZU HANDELN‘

Eis-Aktion Zeit zu Handeln
Am 2. Juni 2007 haben AktivistInnen von campact! im Rahmen eines EU-Umweltministertreffens in Essen dem Umweltminister Sigmar Gabriel einen Klima-Appell überreicht, der von über 31.000 Bürgern unterzeichnet wurde. Außerdem errichteten sie eine Eiswand mit dem Schriftzug „Zeit zu handeln“, die im Laufe der Tagung symbolträchtig schmolz. Die Aktion wurde mit Bildern dokumentiert.

Stuttgarter Friedenspreis für Kriegsdienstverweigerer Agustín Aguayo

Mahnwache

Mahnwache vor den Leighton Barracks in Würzburg am Prozesstag, 6.3.2007.

Der US-Verweigerer Agustín Aguayo wird den diesjährigen Stuttgarter Friedenspreis erhalten.
Der ehemalige Sanitäter der US-Armee hatte seit Anfang 2004 vergeblich versucht, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden. Schließlich verweigerte er sich des erneuten Einsatzes im Irak und floh im September 2006 aus der Armee. Wenige Wochen nach seiner Flucht stellte er sich und wurde zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt.

Weitere Infos auf den Seiten von Connection e.V.