Welttag gegen Internetzensur

Am 12. März 2013 ruft Reporter ohne Grenzen (ROG) zum fünften Mal zum “Welttag gegen Internetzensur” auf. ROG hat den Tag 2009 initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.

FEINDE DES INTERNETS: FÜNF STAATEN

Der diesjährige Bericht hebt fünf Staaten hervor: SYRIEN, CHINA, IRAN, BAHRAIN und VIETNAM – die wichtigsten, aber keineswegs die einzigen Feinde des Internets. Die Regierungen dieser Länder überwachen mit Hilfe von Späh- und Zensurtechnologie gezielt Journalisten und Medien. Damit sind sie verantwortlich für schwere Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit und andere Menschenrechte.

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Zum Internationalen Frauentag

Schranke_oben

Führungsspitzen

Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute auf ein teures Seminar geschickt. Sie sollen lernen, auch in einer ungewohnten Situation Lösungen zu erarbeiten, rasch und zielgerichtet zu entscheiden.

Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt, die Höhe einer Schranke zu messen. Sie gehen hinaus auf den Rasen, beschaffen sich eine Leiter und ein Bandmass. Die Leiter ist aber zu kurz. Also holen sie noch einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen. Es reicht immer noch nicht.

Sie stellen noch einen Stuhl auf den Tisch. Da das alles sehr wackelig ist, fällt der ganze Aufbau immer wieder um. Alle reden gleichzeitig. Jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des Problems. Es ist ein heilloses Durcheinander.

Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben ein paar Minuten lang an. Dann klappt sie wortlos die Schranke herunter, nimmt das Bandmass, misst sie vom Drehpunkt bis zum Ende und addiert die Höhe des Sockels. Sie schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmass einem der Manager in die Hand. Dann geht sie wieder ihres Weges.

Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: “Das war wieder typisch Frau, überhaupt keine Ahnung: Wir müssen die Höhe der Schranke wissen und sie sagt uns die Länge! Genau deshalb lassen wir Frauen auch nicht in den Vorstand”.

Milton Erickson

“Jeder Mensch ist ein Individuum. Die Psychotherapie sollte deshalb so definiert werden, dass sie der Einzigartigkeit der Bedürfnisse eines Individuums gerecht wird, statt den Menschen so zurechtzustutzen, dass er in das Prokrustesbett einer hypothetischen Theorie vom menschlichen Verhalten passt.”
Milton Erickson

Milton Hyland Erickson (* 5. Dezember 1901 in Aurum, Nevada) war ein amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut, der die moderne Hypnotherapie maßgeblich prägte und ihren Einsatz als Psychotherapie förderte. Seit 2006 ist Hypnose durch den wissenschaftliche Beirat “Psychotherapie” als wissenschaftliches Verfahren anerkannt.

In Deutschland gibt es mittlerweile mind. 19 Ausbildungsinstute der Milton-Erickson-Gesellschaft (MEG), die Fortbildungen nicht nur in klinischer Hypnose ausbilden, sondern auch für nicht-therapeutische Berufsgruppen in hypno-systemischer Kommunikation.

Einen netten, kostenlosen eRundbrief gibt es z.B. vom mei-Hamburg. Er gefällt mir besonders , weil er – nicht gerade selbstverständlich in der psychotherapeutischen Landschaft – auch gesellschaftspolitische Themen aufgreift und es zudem immer wieder  humorvolle Spitzen gibt.

 

6. August Hiroshima-Tag

Hiroshima

Der den Tod auf Hiroshima warf
Ging ins Kloster, läutet die Glocken.
Der den Tod auf Hiroshima warf
Sprang vom Stuhl in die Schlinge, erwürgte sich.
Der den Tod auf Hiroshima warf
Fiel in Wahnsinn, wehrt Gespenster ab
Hunderttausend, die ihn angehen nächtlich
Auferstandene aus Staub für ihn.

Nichts von alledem ist wahr.
Erst vor kurzem sah ich ihn
Im Garten seines Hauses vor der Stadt.
Die Hecken waren noch jung und die Rosenbüsche zierlich.
Das wächst nicht so schnell, dass sich einer verbergen könnte
Im Wald des Vergessens. Gut zu sehen war
Das nackte Vorstadthaus, die junge Frau
Die neben ihm stand im Blumenkleid
Das kleine Mädchen an ihrer Hand
Der Knabe, der auf seinem Rücken saß
Und über seinem Kopf die Peitsche schwang.
Sehr gut erkennbar war er selbst
Vierbeinig auf dem Grasplatz, das Gesicht
Verzerrt von Lachen, weil der Photograph
Hinter der Hecke stand, das Auge der Welt

(Marie Luise Kaschnitz)

Tag des Flüchtlings

Seit 2001 wird der 20. Juni als Weltflüchtlingstag begangen.

PRO ASYL ruft dieses Jahr zu einer Kampagne gegen die menschenrechtswidrigen FRONTEX-Einsätze an den europäischen Außengrenzen auf.


Aufruf: Stoppt das Sterben!

Wir fordern:
Stoppt das Sterben! Menschenrechtswidrige FRONTEX-Einsätze sind einzustellen!
Menschenleben müssen gerettet werden. Wenn jemand vor unseren Augen zu ertrinken droht, müssen wir helfen.
Flüchtlinge müssen geschützt werden. Der Zugang zu einem fairen Asylverfahren in Europa ist zu gewährleisten. Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention müssen eingehalten werden.
Weitere Infos und Unterzeichnung der Petition über die Kampagnenseite www.stoppt-das-sterben.eu