I have a dream

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Vor 45 Jahren, am 4.4.1968, wurde der afro-amerikanische Pastor, Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King in Memphis erschossen. Bis zu seinem Tode hat er an seiner Überzeugung festgehalten:
„Gewaltfreiheit ist die Antwort auf die entscheidende politische und moralische Frage unserer Zeit – die Notwendigkeit, dass der Mensch Unterdrückung und Gewalt überwindet, ohne zu Unterdrückung und Gewalt Zuflucht zu nehmen.“
Die Anwendung gewaltfreier Methoden im Kampf gegen die Rassentrennung in den USA verstand er als Befreiung von dem Zwang, die herrschenden Werte der Gesellschaft, in der er lebte, zu imitieren. Es ging ihm um die Durchbrechung des Gewaltzirkels.

Seit 1966 sprach King ständig von dem Zusammenhang zwischen Rassismus, Armut und Krieg. Das führte ihn in die erste Reihe der Vietnamkriegsgegner: „Ich habe selbst jahrelang Gewaltfreiheit gepredigt. Wäre es nicht inkonsequent, wenn ich nicht gegen den Vietnamkrieg Stellung nähme? .. Es ist unsere Aufgabe, für die Schwachen zu sprechen, für die, die keine Stimme haben, für die Opfer unserer Nation, für die, die sie Feinde nennt.“
Wenige Monate vor seinem Tod entwickelte King einen Plan zur politischen Mobilisierung aller Unterprivilegierten in den USA. Eine „Kampagne der Armen“ sollte die Bürger und Bürgerinnen mit der Armut im eigenen Land konfrontieren. Das Ziel war: „Macht für die Armen“. So wurde er für viele Politiker und Medienvertreter zur „unerwünschten Person“.
Der nachdrückliche Hinweis Martin Luther Kings auf den Zusammenhang zwischen Rassismus, Armut und Krieg ist auch für uns in Deutschland von bleibender Aktualität. Wo wir diesen Zusammenhang wahrnehmen, können wir manche gängigen Erklärungen und Lösungsvorschläge für innen- oder weltpolitische Probleme nicht akzeptieren, z.B. gegen Asylbewerber und Armutsflüchtlinge mehr Grenzpolizei und Gefängnisse in der „Festung Europa“; in Konfliktzonen schnelle Eingreiftruppen zur Sicherung westlicher Interessen.

(aus einem Veranstaltungsflyer zur Erinnerung an das Leben und Wirken Martin Luther Kings)

Empathie – Entstehung und Verlust des Mitgefühls


Sendung über Empathie / Mitgefühl;
Interview und Gespräch mit: Dr. Nahlah Saimeh (Psychiaterin, Westfälisches Zentrum für forensische Psychiatrie)
Prof. Tania Singer (Neurowissenschaftlerin, Universität Zürich)
Prof. Sebastian Murken (Religionswissenschaftler und Psychologe; Universitäten Marburg und Trier)

Außerdem: Ergebnisse der wissenschaftlichen Empathieforschung und Wege, Emathie zu kultivieren.

Hintergrundtexte auf der Webseite von 3sat
u.a. ein Interview mit Arno Grün: „Das Mitgefühl ist die Basis, des menschlichen Zusammenlebens.“
Interview_Arno-Gruen
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In seinem schon 1997 veröffentlichtes Buch „Der Verlust des Mitgefühls“ betrachtet Arno Gruen aus psychoanalytischem Blickwinkel die „Politik der Gleichgültigkeit“, d.h. sowohl die individuelle Perspektive als auch die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen.
Meine Einschätzung: Immer noch hochaktuell. Lesenswert.

Erfolgreich ohne Schule

André Stern wurde nie zum Lernen gezwungen, er hat nie eine Schule besucht. Er ist Gitarrenbauer, Künstler und Autor.

Portrait auf 3sat, in dem er den Schulzwang kritisiert und über sein eigenverantwortliches Lernen als natürliches Gegenbeispiel berichtet. „Meine Eltern hatten totales Vertrauen und für sie war klar, dass ihre Kinder nicht in die Schule gehen müssen.“

Literaturtipp:

André Stern: … und ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes

Weitere Beiträge zum Thema:

 

People are awesome

Ja, Menschen sind genial:

Aber man sollte berücksichtigen, dass alle, die hier Meisterleistungen zeigen, wahrscheinlich monate- oder jahrelang trainiert, trainiert und trainiert haben.
Das braucht Leidenschaft, Selbstdisziplin und Ausdauer.
Dann sind wir Menschen tatsächlich zu vielem in der Lage.
Also: üben – üben – üben!

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