Briefmarken sammeln für einen guten Zweck

Briefmarken

Auch in Zeiten von Fax und eMail gibt es – zum Glück – immer noch „richtige“ Briefe. Jetzt in der Vor-Weihnachtszeit sogar vermehrt.

So schön auch der Inhalt oft ist, die Briefumschläge gehen meist samt Marke direkt ins Altpapier. Zu Unrecht. Denn was für uns Abfall ist, ist für andere wertvoll.

Die Briefmarkenstelle von terre des hommes ist dankbar für die Zusendung gebrauchter (auch ganz normaler!) Briefmarken. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Briefmarken kommt den Projekten von terre des hommes in Westafrika zugute.

Briefmarken bitte senden an:
tdh – Briefmarkenstelle
c/o Uwe Diemert
Geveker Kamp 38
30455 Hannover
Tel.0511 44 38 70

Mehr Informationen gibt’s auf einem Info-Flyer im PDF-Format

Gerne entgegen genommen werden auch abgelaufene Telefonkarten.

Online-Petition „Notstand in Pakistan“

“Wir, die Unterzeichnenden, fordern alle Staaten auf, General Musharrafs hartes Durchgreifen aufs Schärfste zu verurteilen und jegliche Militärhilfe an Pakistan sofort einzustellen, bis die Konstitution wiederhergestellt und freie, faire Wahlen abgehalten werden.“

 

Pakistan ist auf dem Weg in eine Katastrophe: Der unpopuläre Machthaber Pervez Musharraf verhängt den Ausnahmezustand, entmachtet den Obersten Gerichtshof, schloss private Fernsehsender, verletzt zahlreiche Grundrechte und ließ prominente demokratische Oppositionsführer verhaften. Der General begründet diesen Schritt damit, dass „die ständige Einmischung“ des Verfassungsgerichtes die Regierung in ihrem Anti-Terror-Kampf schwäche – doch seine wirkliche Angst gilt wohl eher dem Verlust seiner absoluten Machtstellung.

Neuwahlen sind für Januar 2008 geplant und dürfen in keinem Fall verschoben werden. Ausnahmerecht und Verhaftungen der Oppositionsführer sprechen nicht gerade für freie und faire Wahlen. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf ihren Einfluss zu nutzen, besonders den amerikanischen Kongress, der Musharraf in den letzten sechs Jahren Milliarden an Militärhilfe zugesprochen hat, um zügige Wahlen zu fordern und die konstitutionellen Grundrechte wiederherzustellen. Klicken Sie hier um Ihren Namen hinzuzufügen und verbreiten Sie die Nachricht:

http://www.avaaz.org/de/emergency_pakistan

Quelle: Info-Mail von www.avaaz.org

 

Hotel will keine NPD-Politiker beherbergen

Zivilcourage
Für die alltägliche Zivilcourage gibt es zum Glück immer wieder schöne Beispiele. So z.B.  die Geschäftsführung des Holiday Inn in Dresden, die den folgenden Brief an Mitglieder der NPD-Landtagsfraktion schrieb:

Dresden, 18. Oktober 2007

Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden

Sehr geehrter Herr Apfel,
sehr geehrter Herr Delle,

wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermassen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.

Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.

Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter.

In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir

mit freundlichen Grüssen
MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG

Johannes H. Lohmeyer
Geschäftsführer

Die NPDler haben es übrigens vorgezogen, nicht in diesem Hotel abzusteigen.

FreeRice

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FreeRice ist eine nette Website, die ich gerade gefunden habe – interessant für diejenigen, die Englisch sprechen bzw. Englisch lernen (wollen). Es geht darum, aus 4 gegebenen Möglichkeiten, die richtige Bedeutung eines englische Fremdwortes zu wählen. Für jedes richtige Wort spendet die Organisation 10 Körner Reis. Klingt nicht viel, aber die Summe machts. Erst seit dem 7. Oktober online, sind bisher schon über 200 Mio Körner Reis zusammen gekommen.

Auf der Website schreiben sie selbst:

FreeRice is a sister site of the world poverty site, Poverty.com.

FreeRice has two goals:
1 Provide English vocabulary to everyone for free.
2 Help end world hunger by providing rice to hungry people for free.

Viel Spaß!

Schluss mit der Todesstrafe!

Die Todesstrafe verletzt das fundamentalste aller Menschenrechte: Das Recht auf Leben (Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

amnesty international nimmt den Internationalen Tag gegen die Todesstrafe auch in diesem Jahr zum Anlass, um laut gegen diese Strafe zu protestieren.

Ende des Jahres stimmt die Generalversammlung der UN über einen weltweiten Hinrichtungsstopp ab. Eine positive Entscheidung wäre ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.

Setzen auch Sie ein deutliches Zeichen für einen weltweiten Hinrichtungsstopp – unterschreiben Sie die ai-Petition an die Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Petition für einen weltweiten Hinrichtungsstopp!

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Quelle: Infomail und website von amnesty international 

Online-Petition für Burma

Proteste_Burma

Nach jahrzehntelanger brutaler Militärdiktatur erheben sich die Bürger von Burma – und sie brauchen unsere Unterstützung. Hunderttausende sind heute auf den Strasse von Rangun und viele mehr auf dem Land. Die letzten Proteste der Demokratiebewegung, im Jahre 1988, wurden vom Militär brutal im Keim erstickt.
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Doch dieses Mal kann es anders herauskommen, wenn die Weltöffentlichkeit hinter der Bewegung steht. Gestern begann in New York die UNO-Vollversammlung. Wir fordern die Weltorganisation auf, von der Burmesischen Militärjunta friedliche Verhandlungen zu fordern, um ein weiteres Blutbad zu verhindern. Wir werden die Medien alarmieren und die Petition an die Mitglieder des Sicherheitsrates übergeben, und zwar insbesondere an den Chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao, welcher bis jetzt als Protektor der Militärjunta galt. Unterstützen Sie die burmesische Bevölkerung und geben Sie Ihre Stimme:

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Quelle: Info-Mail von AVAAZ.org

Info vom 29.9.:
“In nur wenigen Tagen wurde unsere Petition schon von über 200,000 Menschen aus über 192 Ländern unterschrieben.”

Peking 2008 – Bring Tibet ins Spiel!


Im Rahmen der internationalen Olympia-Kampagne „Bring Tibet to the 2008
Games“ hat das neu gegründete Nationale Olympische Komitee Tibet die
Bewerbung eines tibetischen Teams beim Internationalen Olympischen Komitee
(IOC) eingereicht. Weltweit solidarisieren sich mehr als 150 politische
Organisationen mit „Team Tibet“.

Den Olympischen Werten zufolge dient der Sport einer harmonischen
Entwicklung der Menschheit mit dem Ziel, eine friedliche Gesellschaft zu
fördern und die Menschenwürde zu schützen. Auf globaler Ebene bedeutet dies
auch, dass allen Menschen der Zugang zum Sport ermöglicht werden soll. Da
Tibet völkerrechtlich nicht als unabhängiger Staat anerkannt wird, bleibt
den Tibetern die Teilnahme an den Olympischen Spielen mit einem eigenen
Nationalteam weiterhin verwehrt.

Was können Sie tun?

Setzen Sie ein Zeichen. Alle Sportverbände und –vereine, alle Profisportler
und Amateure sind nun bis zum Beginn der Spiele im August 2008 aufgerufen,
sich durch ihre Unterschrift symbolisch dem Team Tibet anzuschließen.

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Quelle: Info-Mail der tibet-initiative.de

e-Card-Aktion gegen Online-Untersuchung

Respektiert unsere Grundrechte – Verhindert die Online-Durchsuchung!

 

In den kommenden Tagen ringen Innenminister Schäuble, Justizministerin Zypries und die Chefs der Koalitionsfraktionen darum, ob die Online-Durchsuchung eingeführt wird. Elementare Grundrechte sind bedroht: Computer enthalten oft intimste Daten über den gesamten Lebensweg von Bürgerinnen und Bürgern. Online-Durchsuchungen verletzen deshalb die Privatsphäre. Da die Durchsuchung – anders als Hausdurchsuchungen – geheim stattfindet, können sich Betroffene nicht wehren. Die Rechtsweggarantie des Grundgesetzes wird aufgehoben.

Erinnern Sie die Politiker/innen mit einer E-Card an das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgericht von 1983 und die Grenzen, die es ihnen gesetzt hat: „Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wäre eine Gesellschaftsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß.“

(aus einer Info-Mail von campact)

–> zur online e-Card-Aktion

 

E-Mail-Aktion

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Sagen Sie, dass Sie nicht einverstanden sind! Aus ganz Europa erhält der EU-Ratspräsident José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa die Botschaft: Nicht Marktöffnung für europäische Exporte, sondern Entwicklung in den AKP-Staaten – das müssen EPAs leisten!

Die Zeit wird knapp, die Europäische Union (EU) davon abzuhalten, ungerechte Freihandelsabkommen mit einigen der ärmsten Länder der Welt durchzusetzen, mit voraussichtlich verheerenden Folgen für diese. Seit dem 1. Juli bis zum Jahresende 2007 trägt Portugal im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft die entscheidende Verantwortung.

DIREKT-LINK zur Online-Aktion (dauert nur 2 Minuten)

Hintergrundinformationen:

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Kein weiteres Mandat für den Krieg in Afghanistan

Jedes Ziel ist ein Zuhause

In der zweiten Septemberhälfte entscheidet der Bundestag über die Verlängerung der Mandate für die Bundeswehr in Afghanistan. Gemeinsam werden verschiedene Organisationen der Friedensbewegung rechtzeitig vorher eine Petition an den Bundestag einbringen, in der die Abgeordneten aufgefordert werden, dieser Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen.

Petition:
Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan!
Ich appelliere an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages:

Sagen Sie Nein zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Krieg in Afghanistan im Herbst 2007. Unterstützen Sie vielmehr Verhandlungen zwischen allen Kriegsparteien.
Respektieren Sie das Friedensgebot und das Verbot eines Angriffskrieges im Grundgesetz!“

Der direkte LINK zur Online-Petition

Hintergrundartikel:

  • Eingebunkert für 40 Jahre
    Der CDU-Sicherheitspolitiker Willy Wimmer (MdB) über den Unwillen der Amerikaner, den Afghanistankrieg zu beenden, und den Unwillen der Bundesregierung, über einen Ausstieg nachzudenken. –> mehr
  • Kein Ausweg aus der Sackgasse Afghanistan?
    Die Friedensbewegung fordert den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Dies heißt jedoch nicht, die Menschen dort ihrem Schicksal zu überlassen. So hat z.B. das Komitee für Grundrechte und Demokratie Vorschläge erarbeitet, wie eine alternatives Vorgehen bezüglich Afghanistan aussehen kann. –> mehr
  • Aufklären, damit die anderen bomben können
    Der im Logistik-Bereich Dienst tuende Oberstleutnant Jürgen Rose hat im März seine Mitarbeit bei der Durchführung des Tornado-Einsatzes verweigert. Den Text seiner Begründung dokumentierte die Wochenzeitschrift „Freitag“. –> mehr