Kaufen oder spenden?

Am Fashion Revolution Day am 24. April führte die Organisation Fashion Revolution in Berlin ein interessantes Experiment durch: Sie stellen einen Automaten auf, wo man für 2€ ein T-Shirt kaufen konnte. Warf man 2€ ein, erhielt man eine kurze Information, unter welch ausbeuterischen Bedingungen heute die meisten T-Shirts hergestellt werden. Dann wurden die potentiellen KundInnen jedoch vor die Wahl gestellt: Wollen sie wirklich das billige T-Shirt kaufen? Oder spenden sie lieber die 2€, die sie bereits in den Automaten geworfen haben?

Das Ergebnis des Experiments ist ermutigend: Die Menschen zeigten bei Betrachtung der Bilder von den Produktionsstätten durchweg eine große Betroffenheit. Und wenn sie informiert sind, fällt den meisten die Wahl nicht schwer: Die Mehrheit entschied sich für die Spende.
Fazit: Informationen über Produktionsbedingugen können das Kaufverhalten verändern.

Petition gegen Bundeswehr-Briefmarke

Militärmarke zurückziehen – Briefmarken sind weit mehr als reine ‚Postwertzeichen‘.

Anfang Juni 2013 veröffentlicht das Bundesfinanzministerium eine Sondermarke: „Bundeswehr – Im Einsatz für Deutschland“. Zur Begründung dieser Krieg- und Militärverherrlichung erklärt das Ministerium, dass die Bundeswehr „hohes Ansehen und Vertrauen“ genießt, „einen selbstverständlichen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft“ einnehme und „eine einzigartige und unverzichtbare Aufgabe wahrnimmt“. Zur Rechtfertigung der Bundeswehr-Kriegseinsätze wird behauptet, „Frieden und Freiheit“ würden „in Deutschland und in internationalen Einsätzen zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung“ geschützt.  …

→ Weiterlesen im Originalbeitrag der Petition

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Jeder Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Bereitstellung von Militär ist entweder ein geistiges Armutszeugnis, weil den Politiker*Innen nichts Klügeres einfällt, um Konflikte zu lösen oder in Konflikten zu intervenieren, oder es ist bewusstes Kalkül, nämlich die Vorbereitung kriegerischer Intervention. Ich weiß nicht, welche Vorstellung angenehmer ist: Wir werden von Dummköpfen regiert oder von Verbrecher*Innen.

Schluss mit der Todesstrafe!

Die Todesstrafe verletzt das fundamentalste aller Menschenrechte: Das Recht auf Leben (Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

amnesty international nimmt den Internationalen Tag gegen die Todesstrafe auch in diesem Jahr zum Anlass, um laut gegen diese Strafe zu protestieren.

Ende des Jahres stimmt die Generalversammlung der UN über einen weltweiten Hinrichtungsstopp ab. Eine positive Entscheidung wäre ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.

Setzen auch Sie ein deutliches Zeichen für einen weltweiten Hinrichtungsstopp – unterschreiben Sie die ai-Petition an die Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Petition für einen weltweiten Hinrichtungsstopp!

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Quelle: Infomail und website von amnesty international 

Veränderungen sind möglich!

oxfam - starbucks

Starbucks lenkt ein – Oxfam beendet Kampagne

Am 20. Juni haben die äthiopische Regierung und Starbucks eine Vereinbarung zu Vertrieb, Marketing und Lizenzierung von äthiopischem Kaffee unterzeichnet. Dies ist ein wichtiger Erfolg, vor allem für die äthiopischen Kaffeebäuerinnen und -bauern, die hierdurch einen größeren Anteil am Verkaufserlös ihrer weltbekannten Kaffeemarken Sidamo, Harar und Yirgacheffe erhalten können. Oxfam gratuliert Starbucks zu diesem richtigen Schritt und stellt seine Starbucks-Kampagne ein. Wir danken den über 96.000 Unterstützer/innen weltweit, die durch ihre Teilnahme an der Kampagne Starbucks zum Einlenken bewegt haben.

Quelle: Oxfam Deutschland e-Newsletter Juli 2007

Mehr Infos Presseerklärung von Oxfam